KONTAKT

Anja Ludwig
ganzheitlicher Pferdetherapeut
Hundephysiotherapeut
Tel: 02163 - 8997778
Mobil: 0176 - 84303496

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osteopathische Behandlung beim Pferd

Überprüfung des siebten Halswirbels

Osteopathiebehandung beim Pferd

Überprüfung des Kniegelenks

Osteopathische Behanlung beim Pferd

Überprüfung des Kreuz- Darmbeingelenk

Osteopathie

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche und manuelle Behandlungsmethode, mit dem Ziel funktionelle Bewegungseinschränkungen und deren Folgen zu beheben.

Bewegungseinschränkungen können durch Gelenkblockierungen, Verkürzung von Muskeln und Sehnen, verspannten Faszien, Narben sowie durch Verletzungen von Sehnen und Bändern entstehen.
Tritt in einer dieser Strukturen eine Störung auf, kann das Pferd diese "Primärstörung" häufig durch Mehrbelastung anderer Strukturen kompensieren. Durch diese Fehl- und Überlastung werden mit der Zeit auch andere Strukturen geschädigt. Erst wenn die Kompensationsmöglichkeiten des Pferdes erschöpft sind, werden die Symptome sichtbar – häufig an einem ganz anderen Körperbereich. So kann eine Blockierungen des Halswirbels zu einer Bewegungseinschränkung der Hinterhand führen.
Wird die Ursache (in diesem Fall Blockierungen des Halswirbels) nicht gefunden, führt die Behandlung der Hinterhand nur zu kurzfristigem Erfolg.

Durch den Osteopathischen Befund werden Bewegungseinschränkungen der Gelenke und der Gewebe aufgespürt. Durch das sanfte Lösen von Blockierungen, werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und die Beweglichkeit von Gelenken und Gewebe erhöht.

Die osteopathische Behandlung beinhaltet neben dem Lösen der Gelenkblockaden auch die Behandlung von Muskualtur und Faszien. Können diese nicht nicht richtig arbeiten und gleiten, können sie die Gelenke wieder in ihre alte blockierte Stellung zurück ziehen.
Zur Unterstützung arbeite ich bei Bedarf parallel mit Akupunktur, Laser oder Matrix- Stimulation.

Lang andauernde Blockierungen und Bewegungseinschränkungen sind in den wenigsten Fällen mit einer einzigen Behandlung zu beheben. Insbesondere falsch eingeprägte Bewegungsmuster müssen umgelernt bzw. neue erlernt werden. Hierfür benötigt der Körper Zeit und gezielt gesetzte Impulse.

Nach einer osteopathischen Behandlung sollte das Pferd für 48 Stunden nicht geritten werden. Padock – oder noch besser Weidegang – während dieser Zeit ermöglichen es dem Pferd, sich an sein neues Bewegungsausmaß zu gewöhnen. Gezielte Bodenarbeit und Gymnastizierung im Anschluss unterstützten die Behandlung.

Einsatzbereiche

  • Gelenkblockierungen und Bewegungseinschränkungen
  • Lahmheit ohne Befund, Stolper, unreiner Gang
  • Probleme beim Reiten (Stellung, Biegung, Kreuzgalopp)
  • Schiefhaltung von Kopf oder Schweif
  • Taktfehler
  • Rittigkeitsprobleme
  • Sattelzwang, Sattelprobleme
  • Probleme beim Rückwärtsrichten