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KONTAKT

Anja Ludwig
Hundephysiotherapeut
Pferdeosteopath
Tel: 02163 - 8997778
Mobil: 0176 - 84303496

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Hund im Unterwasserlaufband

Das Laufband kann schräg gestellt werden, sodass der Hund bergauf laufen muss. Gezielter und gelenkschonender Muskelaufbau.

Hund wird abgetrocknet nach dem Unterwasserlaufband

Geschafft!
Jetzt kann man sich in Ruhe trocken rubbeln lassen.

Unterwasserlaufband

Die Therapie im Unterwasserlaufband ist eine sehr effektive und schonende Form der Physiotherapie, die bei nahezu allen Erkrankungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates, sowie zum gezielten Muskel- und Konditionsaufbau nach Operationen und für Sporthunde eingesetzt werden kann.

Durch den Auftrieb im Wasser wird das Gewicht des Hundes (um bis zu zwei Drittel) reduziert und damit die erkrankten und schmerzhaften Gelenke erheblich entlastet und geschont. Gleichzeitig fördert die Arbeit gegen den Widerstand des Wassers den Muskelaufbau und das Herz-Kreislauf-System.
Die Wasserhöhe, die Temperatur, die Geschwindigkeit sowie die Neigung des Laufbandes lassen sich individuell regulieren.

Das freie Schwimmen im Wasser hat gegenüber dem Training im Unterwasserlaufband einige Nachteile:

  • Bei Hunden, die beim Schwimmen ihren Kopf hoch aus dem Wasser tragen, wird die Wirbelsäule im Brust- und Lendenbereich zu stark gestreckt. Insbesondere bei Hunden mit Spondylose kann das die Belastung vergrößern.
  • Die Ellbogengelenke sind beim freien Schwimmen einer größeren Belastung ausgesetzt.
  • Das starke Rudern der Hinterbeine ist bei Problemen im Kniebereich zu vermeiden

Im Gegensatz dazu hilft das Training im Unterwasserlaufband dem Hund wieder ein normales Gangbild zu entwickeln. 
Das Wasser stabilisiert den Hundekörper und ermöglicht es so auch Hunden, die kaum mehr stehen können, im Wasser Bewegungen durchzuführen, die ohne das Wasser nur schwierig auszuführen wären.

Einsatzgebiete des Unterwasserlaufbandes:

  • Postoperativ (z.B. nach Kreuzbandriss, Frakturen)
  • Neuroliogische Erkrankungen (z.B. Cauda equina, Bandscheibenvorfall, Lähmungen)
  • Erkrankungen von Gelenken, Sehnen oder Bänder
  • Muskelaufbau und Konditionstraining für Sporthunde