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KONTAKT

Anja Ludwig
Hundephysiotherapeut
Pferdeosteopath
Tel: 02163 - 8997778
Mobil: 0176 - 84303496

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Manuelle Therapie am Hund

Manuelle Therapie der Wirbelsäule beim Hund

Passives Bewegen der Gliedmaße beim Hund

Passives Bewegen der Gliedmaße beim Hund

Klassische Massage

Die klassische Massage bewirkt eine vermehrte Durchblutung in Haut, Gewebe und Muskulatur sowie eine Anregung des Lymphstroms. Die Muskel- und Gelenkfunktion wird verbessert. Schmerzauslösende Substanzen wie Histamin und Prostaglandine werden aus dem Gewebe herausgeschwemmt und Endorphine ausgeschüttet, sodass der Kreislauf von Schmerz - Schonhaltung/ Verspannung – weiterer Schmerz unterbrochen werden kann.
Durch verschiedene Grifftechniken können Verklebungen zwischen Muskulatur und Bindegewebe sowie Verhärtungen der Muskulatur gelöst werden.

Auch schnell erregbare, nervöse und ängstliche Hunde profitieren von der beruhigen Wirkung einer Massage.
Bei Sportarten wie Agility oder Flyball beugt das Aufwärmen von Muskeln, Bändern und Sehnen einem Verletzungsrisiko vor. Die klassische Massage kann eingesetzt werden bei:

  • allen Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie nach Operationen und Verletzungen zur Rehabilitation
  • neurologischen Erkrankungen wie Paresen und Sensibilitätsstörungen psychischen Störungen
  • Altersbeschwerden zur Verbesserung der Beweglichkeit und des allgemeinen Wohlbefindens
  • Sporthunden zur Trainings- und wettkampfvorbereitung
  • Und natürlich zur Wellness

Manuelle Therapie

Die manuelle Therapie ist eine spezielle Form der Physiotherapie. Sie befasst sich mit der Erkennung und Behandlung reversibler Bewegungsstörungen und Blockierungen der Gliedmaßengelenke und der Wirbelsäule.

manuelle_therapie_am_hundDas Ziel der manuellen Therapie ist die Erhaltung und die Wiederherstellung normaler Funktionen im Gelenk sowie das Lösen von Blockierungen. Die Gelenkbeweglichkeit soll verbessert, die Produktion von Gelenkflüssigkeit angeregt und die Gelenkkapsel gedehnt werden.
Hierzu werden spezielle Grifftechniken an Gelenken und Wirbelsegmenten angewandt, die je nach Befund mobilisierend, schmerzlindernd oder stabilisierend wirken.

Manuelle Therapie ist eine gezielte, gelenkschonende und schmerzfreie Behandlungstechnik.

Faszientherapie

Faszien sind im Tier allgegenwärtig und durchziehen seinen gesamten Körper. Sie umhüllen innere Organe, Knochen, Bänder, Sehnen und Muskeln und verleihen dem Körper seine Form und stützen ihn.
Faszien sind an der Kraftübertragung von Muskel zu Muskel beteiligt und sorgen dafür, dass sich die einzelnen Strukturen im Körper reibungslos gegeneinander bewegen können. Sie besitzen Nervenenden, Schmerz- und Bewegungssensoren.
Neuste Erkenntnisse belegen, dass Faszien selber die Fähigkeit besitzen, sich wie Muskelfasern zusammen zu ziehen und neben der Kraft auch Verspannungen und Verklebungen des Gewebes weiterleiten.

Ziel der Faszientherapie ist die Verbesserung der Beweglichkeit und Verschiebbarkeit des Gewebes.
Sie erfolgt über das so genannte Myofasziale Release und ist eine sanfte Technik aus dem Bereich der Osteopathie.

Passive Bewegungstherapie

Bei der passiven Bewegungstherapie gilt der Grundsatz: der Therapeut macht alles, der Patient macht nichts.

Gelähmte oder frisch operierte Hunde sind oft nicht in der Lage sich vollständig zu bewegen. Aber auch durch degenerative Gelenkerkrankungen, Gelenkfehlbildungen und/oder schmerzbedingte Schonhaltung ist die Beweglichkeit einzelner Gelenke oft eingeschränkt.
passives_bewegen_der_vordergliedmaßeDer Therapeut bewegt daher die einzelnen Gelenke in ihrer jeweiligen Bewegung (Beugung, Streckung), während der Hund entspannt auf der Seite liegt.

Passive Bewegungstherapie wird angewendet:

  • zur Prüfung der Gelenkfunktion bei der Erstanamnese (Bewegungsausmaß, Schmerzhaftigkeit, Krepitationsgeräusche, Schwellung)
  • zur Erhaltung bzw. Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit nach Operationen, bei Lähmungen und neurologischen Erkrankungen
  • zum Bewußtmachen der Gliedmaßen
  • um einen Muskelabbau zu verzögern bzw. zu verhindern
  • zum Trainieren des natürlichen Bewegungsablaufs
  • um altersbedingte Einschränkungen in der Beweglichkeit zu verbessern
  • zur Schmerzlinderung
  • um die Produktion von Gelenkflüssigkeit anzuregen.

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Sonderform der klassischen Massage und dient nicht der Entspannung oder Lockerung der Muskulatur.

Das Lymphsystem ist nach dem Blutkreislauf das zweitwichtigste Gefäßsystem des Körpers.
Nähr- und Abfallstoffe werden durch das Lymphsystem zu den Lymphknoten transportiert, wo sie gefiltert werden. Durch die Bildung spezifischer Abwehrzellen sind die Lymphknoten auch aktiv an der Immunabwehr beteiligt.
Eine große Menge überschüssiger Gewebsflüssigkeit wird täglich in die Lymphgefäße abgeleitet.
Ist dieser Abtransport durch Verletzungen oder Operationen gestört, können sich Schwellungen und Ödeme bilden, die den Heilungsverlauf verzögern und – je nach Lage - die Bewegungsfähigkeit des Tieres beeinträchtigen.
Durch spezielle Griffe und Druckimpulse soll der Transport der Lymphflüssigkeit gefördert und bereits vorhandene Ödeme entstaut werden.

Manuelle Lymphdrainage kann eingesetzt werden bei:

  • Ödemen (posttraumatisch, postoperativ, kreislaufbedingt)
  • Durchblutungsstörungen der Extremitäten
  • Postoperativ zur Narbenbehandlung.

Narbenbehandlung

Eine Narbe enthält weniger Kollage und elastische Fasern als intaktes Bindegewebe.
Dadurch kommt es im Bereich einer Narbe zu Verwachsungen und Verklebungen der Haut.  Das Narbengewebe ist nicht mehr verschiebbar und gleitfähig gegenüber der Unterhaut. Schmerzen  und Bewegungsstörungen in diesem Bereich können die Folge sein.

Befindet sich eine Narbe über einer Lymphbahn oder über einem Meridian, kann der lymphatische bzw. energetische Fluss in diesem Bereich gestört sein. Besonders bei Kastrationsnarben kann dies der Fall sein. (verlinken mit Laserakupunktur).

Eine Narbenbehandlung erfolgt durch Massage sowie durch die Anwendung von Lasertherapie.

Bei frischen Wunden kann bereits 2-3 Wochen nach der Verletzung bzw. nach der Operation mit der Narbenbehandlung begonnen werden. So kann der Heilungsprozess beschleunigt und das Gewebe elastisch gehalten werden.

Narben lassen sich natürlich nicht entfernen. Die einschränken Folgen können aber minimiert werden.

Ziel der Narbenbehandlung ist:

  • das Gewebe elastisch und dehnbar zu halten
  • Bewegungseinschränkungen vorzubeugen bzw. zu minimieren
  • Schmerzen vorzubeugen bzw. zu minimieren
Kolonmassage

Die Kolonmassage ist eine spezielle Form der Massage. Dabei wird die Darmmotorik durch analwärts gerichtete Druck- und Gleitbewegungen unterstützt und die Darmpassagezeit verkürzt.

Die Kolonmassage wird eingesetzt bei

  • rezidivierenden Verstopfungen (besonders bei Katzen)
  • Verstopfungen in Folge von krankheitsbedingten Schwierigkeiten beim Kotabsatz z.B. bei Spoandylose, Cauda Equina
  • Darmträgheit bei inaktiven Tieren aufgrund von Operationen oder hohem Alter